Prozesskontrolle eines Gärverlaufs über einen Wochenzeitraum
Versuchsansatz
Messprinzip: Über eine PC-gestützte Laborwaage wird in stündlichen Abständen der CO2-Verlust gemessen. Eine Verdunstungssperre (siehe
Abb.) eliminiert Massenverluste durch Verdunstungseffekte. Die stündliche CO2-Produktion ist ein Maß für die relative Gäraktivität. Restzuckermasse und Alkoholgehalt werden über stöchiometrische Bezüge in der
Tabellenkalkulation errechnet.
Gäraktivität als CO2-Produktionrate pro Stunde (dünne Kurve)
Saccharosegehalt in g (Anfangswert 40 g; fallende dicke Kurve
Interpretation Deutliche Minima der Gäraktivität durch nächtliche Temperaturabsenkung im 24-stündigen Rhythmus. Ende der Gäraktivität nach ca. 160
Stunden bei einem Alkoholgehalt von 18,5 Vol% Restzuckergehalt ca. 6 g - Aufgenommen mit einer SARTORIUS-Waage